Fortuna Ffm 6 - 4 Germania ll (3:0)

Wer das Spiel gesehen hat, versteht es wenn ich mich frage: "Wie und wo fange ich an?"
Mit dem 1:0, bereits nach 3 Minuten, war das Spiel eigentlich schon entschieden. Zur Halbzeit stand es 3:0, verdient wie ich bemerken muss.
Als Selcuk Toprak, mit einem Doppelschag, das Team innerhalb von zwei Minuten (48' und 50' Minute) wieder ins Spiel brachte, witterte man noch mal Morgenluft, ohne allerdings den Keeper zu Paraden zu zwingen.
Es kam wie es kommen musste und die Fortunen erhöhten durch den besten Spieler auf dem Feld und vierfachen Torschützen, Martty Pykäri, auf 4:2.
Bekzhod Tursunov traf in der 70. Minute zum erneuten Anschluss. Jetzt sah es aus, als spiele man ein neues 3-0-7 System, bei dem es kein Mittelfeld gibt. Verlor man vorne den Ball, mussten sich hinten einzig 3, manchmal auch 4 Verteidiger der geballten Fortuna Übermacht zur Wehr setzen. Wenn die Jungs dann den Ball zurück erobert hatten, war das Germanen Mittelfeld nahezu verwaist. Sprich, alle Spieler hielten sich nach wie vor in der gegnerischen Hälfte auf. Wer mit 6-7 Stürmern vorne steht, muss auf das Mittelfeld verzichten und hoffen, dass die zwangsläufig lang geschlagenen Bälle am Mann ankommen.
Nachdem Fortuna erneut davon zog, diesmal mit zwei Treffern, gelang Lukasz Zablocky nur noch der 4:6 Anschlusstreffer.
Fazit: Fortuna hatte 2 Spieler, die wussten wie man Fussball spielt und war durchaus schlagbar. Wer aber so einfallslos auftritt wie unsere Jungs, der muss sich nicht wundern wenn es in die Hose geht.
Und wenn der Gegner mit 9 Mann am und im eigenen Strafraum agiert, dann schiesse ich aus der zweiten Reihe, was in 90 Minuten nicht passiert ist.
Verdiente Niederlage.....

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