FC Germania 08 Ginnheim – Die Geschichte eines Fußballclubs

Im Herbst 1907 fassten einige junge Burschen Ginnheims den Entschluss, einen Fußballklub zu gründen. Diese jungen Leute waren Wilhelm Abt, Fritz Schaefer und Jakob Schaefer. Die Gründung kam endlich 1908 im „Dicke Baum“ an der Eisenbahn zustande. Man gab dem neuen Klub den Namen „Fußballklub Germania 08“, einen stolzen Namen, den der Verein noch heute voller Stolz trägt.

So zogen eines Tages Wilhelm Abt, Fritz und Jakob Schaefer zum damaligen Bürgermeisteramt im Haus des Herrn Stucker in Alt-Ginnheim, um den Verein eintragen zu lassen. Bei sich trugen sie die von Fritz Schaefer handgeschriebenen Statuten. Der Bürovorsteher, Herr Plattner, musste sie abweisen, da sie ja erst 16 Jahre alt waren.

Da half Herr Heinrich Falkenhan, der viel Verständnis für die jugendliche Sportbegeisterung hatte, indem er den Klub anmeldete. So war die „Germania“ legitimiert. Das erste Dreß wurde in einem Bockenheimer Kaufladen gekauft. Es war ein weißer, billiger Nesselstoff . Dazu wurde blauer Stoff zum Besatz erworben. Davon wurden Blusen genäht und mit dem blauen Stoff Kragen, Knopfleisten und Ärmelaufschläge besetzt. Zu den Hauptgründern gesellten sich noch Wilhelm Schönborn, Wilhelm Karbe, Jakob Läufer, Heinrich Dietz, Adam Caspary, Ferdinand Simon, Andreas Müller, Heinrich Gissel, Willi Schmidt und Karl Schmidt. Innerhalb des nächsten Jahres kamen auch die „Vorstädter“ Robert Reuter, Philipp Hof, Philipp Georg, Georg Thomas und andere hinzu. Die erste Spielwiese pachteten wir von Herrn Philipp Pflug (Diehle Philipp), nachdem wir wiederholt durch die Bauern von den Wiesen vertrieben worden waren.“

Vereinslokal wurde das Cafe Kirchner, weil hier kein Alkohol ausgeschenkt wurde und die jugendlichen Spieler unter 16 Jahren Zutritt hatte.

Ja, es ist noch die Zeit, wo Männlein und Weiblein in hochgeschlossenen Badeanzügen getrennt zum Baden gingen, wo die Röcke der Mädchen bis auf die Erde reichten und den Staub aufwirbelten, wo die turnenden Mädchen nur in Oberröcken an ein Gerät treten durften. In dieser Zeit konnte ein Jugendlicher nur mit den Eltern in eine Gastwirtschaft gehen. Und Fußballspielen? Hui! Das wurde verboten, weil es gefährlich und unästhetisch war.

Jetzt begann der geordnete Fußballbetrieb. Man wollte Fußball spielen. Aber welcher Bauer gab auch nur die kleinste Wiese her? Es bedurfte großer Mühe und vieler kluger Taktiken. Der erste Gegner war die Phönix aus der Bockenheimer Solmsstraße. Das Spiel sollte in den Ginnheimer Wiesen stattfinden.

Kaum war der Anfang gemacht, da hatten die Bauern den Frevel erfahren. Der Klub musste wandern. Von einer Wiese am Wald verjagte uns der Feldschütz. Mit den Goalstangen und Ditschstangen bewaffnet, zogen wir hinter den Wald, wo endlich das Spiel stieg. Aber auch damals war es wie heute. Wer zuschauen will musste zahlen. Beim Sammeln bekamen wir 2,45 Mark zusammen, unsere erste Einnahme.

Da die meisten Spieler von ihren Eltern verboten bekamen, Fußball zu spielen, war der gute Wille unserer Vereinkameraden oft durch den Gedanken getrübt, dass die Eltern etwas von ihrem „ungehörigen“ Tun erführen. Da war es die Mutter Schaefer, die Mutter unseres Spielers Jakob Schaefer, die nach dem Spiel in Regen und Schmutz wieder dafür sorgte, dass die jungen Leute ohne Angst nach Hause gehen konnten. Und hatten die Spieler gar zu viel Schmutz in Frau Schaefers Küche hinterlassen, dann wusste sie, dass es ja die Jungen waren, die mit ihrem Jakob Fußball spielten, was sie für die Gesundheit ihres Jungen für gut empfand.

Der Mutter unseres Spielers Ferdinand Simon kommt der Verdienst zu, unsere Sportkleidung in Ordnung gehalten zu haben. Sie wusch die Trikots und Hosen und stopfte sie, so dass die Spieler stets durch vorbildliche Sauberkeit auffi elen. Mitten in diesem glänzenden Aufbau kam wie ein Blitzstrahl aus heiterem Himmel der Weltkrieg 1914 bis 1918. Wir betrauern auf dem Feld der Ehre für uns gestorben:

Unsere Mitglieder:

Jean Müller

Georg Thomas

Karl Geiß

Nikolaus Hirschochs

Adam Caspary

Wilhelm Scherer

Robert Reuter

 

In der Heimat starben:

Heinrich Müller

Heinrich Dietz

Wilhelm Klüh

 

Nach dem Krieg fanden sich bald die treuen Spieler Wilhelm Abt, Fritz Schaefer, Jakob Schaefer, Ferdinand Simon und einige jüngere Leute zusammen, die den Verein wieder ins Leben riefen.

Gespielt wurde auf dem traditionsreichen Gelände am Ginnheimer Wäldchen, das auf Pachtbasis zur Verfügung stand.

Vorerst wurden Sechserspiele ausgetragen, bis der Sportplatz am Ginnheimer Wäldchen entstand. Der Klub wurde Mitglied des Süddeutschen Fußballverbandes. Da es neben dem Klub noch einen Arbeitersportverein gab, war die

„Germania“ als bürgerlich bezeichnet.

Im Spieljahr 1919 – 1920 spielte der Klub C-Klasse. Einen Punkt hinter dem Meister Spvgg. 1913 Frankfurt, erreichten unsere Spieler den zweiten Platz und den Aufstieg in die B-Klasse. Es darf mit Stolz gesagt werden, dass zwei aktive Schüler-Mannschaften die Farben des Vereins vertreten konnten. Mit drei Punkten Vorsprung konnte der Klub in der B-Klasse im nächsten Jahr Meister werden. Aber der Verband sprach dem Turnverein Bischofsheim noch drei Punkte zu. Es musste ein Entscheidungsspiel gegen diesen Verein ausgefochten werden, dass auf dem Platz des Fußballsportvereins an der Seckbacher Landstraße angepfiffen wurde. Ginnheim ging mit fliegenden Fahnen unter. Mit einer Niederlage von 0:4 endete das Spiel. In den Jahren 1921 bis 1922 schlossen sich der Turnverein 1878 und der Fußballklub „Germania“ zusammen. Der Klub trat jetzt als Sportabteilung Germania08 des Turnvereins Ginnheim auf. Bemerkenswert ist, dass jetzt schon 4 aktive Mannschaften und je eine Jugend- und Schülermannschaft auf dem grünen Rasen standen. In dieser Zeit hat der Klub wieder die Spitze der Tabelle erreicht und musste mit dem Fußballklub VFB Riederwald zu einer Entscheidung antreten.

An der Roseggerstraße fand das Entscheidungsspiel statt. Ginnheim unterlag unglücklich 0:2, denn 3 Minuten vor Schluss fiel das erste Tor, wo man doch schon mit einer Verlängerung gerechnet hatte.

In den Inflationsjahren 1922 bis 1923 war es nicht möglich, Material einzukaufen. Es konnte keiner der damaligen Milliardäre und Billionnäre etwas mit dem wertlosen Lappen Geldes anfangen. In keinem Geschäft war man bereit etwas abzugeben. Als dann endlich die böse Zeit zu Ende war, atmeten nicht nur die Bürger auf, sondern vor allem die Kassierer, die mit den Zahlen nicht mehr einig wurden.

Damals rückte der Klub in die A-Klasse auf - trotz des verlorenen Entscheidungsspieles in der B-Klasse. Die höhere Klasse forderte einen größeren Aufwand und eine größere Einsatzbereitschaft, waren es doch in dieser A-Klasse Vereine, die schon gutes Spielermaterial aufstellten.

Im Jahr 1923 ging die Vereinigung mit dem Turnverein zu Ende. Der Fußballklub spielte in den Jahren 1923 bis 1924 in der A-Klasse. Dann kam der große Sprung, die Zeit des stolzesten Erfolges! Im Spieljahr 1926 auf 1927 gelang dem Klub der Aufstieg in die Kreisliga. Das war die zweithöchste Klasse, die es in der damaligen Zeit gab. Gemäß der Tradition musste aber auch hier ein Entscheidungsspiel ausgetragen werden. Auf dem Sportfreunde Platz an der Mainzer Landstraße gewann die Germania mit dem knappen Ergebnis von 1:0 gegen den Nachbarn Eschersheim. Das war ein Fest! Mit Festwagen wurde die Siegermannschaft an der Mainzer Landstraße abgeholt. Musik begleitete den Zug vom Vereinslokal aus. Glückliche Stunden verlebten die Spieler Fritz Hohmann, Heinrich Thonius, Paul Göbel, Adolf Hahn, Fritz Weidt, Georg Wolf, Wilhelm Hohmann, Alfred Fuchs, Theodor Trumpler, Oskar Rode und Karl Seifert im Kreis der Anhängerschar.

Nach gutem Start wurde dem Klub im Jahre 1927 wegen einer Ausschreitung Platzsperre auferlegt.

Germania 08 musste auf fremden Plätzen spielen. Wenn Germania 08 trotzdem vom Abstieg verschont wurde, so zeugte das von der guten Kondition der Spieler. Im Jahre 1928 wurde das Fest des 20-jährigen Bestehens gefeiert. Auf dem Rot-Weiß-Sportplatz an der Ginnheimer Landstraße, der vom Klub für diesen Tag gepachtet worden war, verlor Ginnheim gegen Union Niederrads verstärkte Reserve mit 3:4. In den Verbandsspielen 1928-1929 belegte der Klub einen beachtenswerten 2. Platz. Da schlug es wie ein Blitz beim Klub ein, als der beste Spieler Theodor Trumpler die Germania verließ und zur Eintracht hinüberwechselte. Die Folge davon war das Abgleiten der Germania in die A-Klasse.

Doch schon im Jahre 1930-31 gelang wieder der Aufstieg in die Kreisliga mit neu gewonnen Kräften.

1932 konnten wir in den Niddawiesen einen guten Sportplatz herstellen. Über 2000 Zuschauer umgrenzten den neu erworbenen Platz. Rot-Weiß Bockenheim war zu Gast. Mit 0:3 verlor der Klub das Spiel. Das Jahr 1933, Beginn des

Tausendjährigen Reiches, war ein Misserfolg und voller Rückschläge. Dem Klub wurde ein kommissarischer Vereinsführer vorgesetzt, der beim Weggang unseres Spielers Theodor Trumpler maßgeblich mitgeholfen hatte.

Zum 25-jährigen Bestehen wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt:

Wilhelm Abt, Jakob Schaefer, Fritz Schaefer, Theodor Trumplersen., Wilhelm Schönborn.

Die Ehrennadel des Vereins erhielten die langjährigen Spieler:

Wilhelm Hohmann, Peter Hahn, Georg Schönborn, Alfred Fuchs und Fritz Hohmann.

Wegen Neueinteilung der Spielgruppen musste der Klub im gleichen Jahre wieder in die A-Klasse zurück.

Durch den SA-Dienst und andere parteiliche Belastungen kam es nicht mehr zu einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Es gab keinen Fortschritt mehr.

Im Jahr 1935 wurde der Fußballklub „Germania“ ohne einen ersichtlichen Grund vom kommissarischen Vereinsführer aufgelöst. Die Spieler wanderten zu anderen Vereinen. Zwar rief der Turnverein im Jahre 1937 noch mal die alten Spieler zusammen, um mit ihnen eine Fußballabteilung im Turnverein aufzumachen, aber auch dieser Versuch schlug fehl.

Der Zweite Weltkrieg hat schwere Lücken in die Reihen des Vereins gerissen.

Es kehrten nicht mehr zurück:

Johan Völkl, Franz Östereich, Heinrich Wolf, Heinrich Müller.

Vermisst werden:

Adolf Dietz, Paul Rosen, Harry Jung.

Bei Löscharbeiten in der Heimat ist Wilhelm Abt der Mitgründer des Vereins, ums Leben gekommen.

Trotz aller schweren Verluste, fanden sich die alten Mitglieder Wilhelm Schwarze, Walter Salzer, Hans Darmstadt und Willy Schmidt wieder zusammen, um dem alten Spiele zu dienen. Im Kultur und Sportverein wurde unter dem Namen Fußballabteilung „Germania“ wieder gespielt. Natürlich musste in der untersten Klasse begonnen werden. Schon im Spieljahr 1946 auf 47 wurde die Meisterschaft errungen.

Am 2.Januar 1947 kam die Trennung von der Kultur und Sportgemeinde und die Rückkehr zum alten Fußballklub „Germania“. Es kamen schlechte Jahre. Das Geld war knapp und nichts wert.

Man trug Spiele aus, die nur gegen Verpflegung und Übernachtung ausgetragen wurden. Nach der Währungsreform vom 20. Juni 1948 kehrten auch wieder geordnete Verhältnisse ein. Das Fest des 40-jährigen Bestehens wurde in der Zeit vom 14.8 bis 22.8.1948 gebührend gefeiert. Es wurden vier Spiele absolviert, und keines davon ging verloren:

1. Spiel gegen Griesheim 02 ( zwei Klassen höher) 1 : 1

2. Spiel gegen Eschersheim 9 : 2

3. Spiel gegen Oberligist Rödelheim 2 : 1

4. Spiel gegen Turnverein 1860 4 : 3

Das letzte Spiel ist deshalb interessant, weil Ginnheim in der Halbzeit noch 0:3 zurück lag und dennoch gewann. Die nächsten Verbandsspiele wurden alle verloren und der Favorit Ginnheim war abgeschlagen. Erst in der Endrunde fanden sich die Ginnheimer wieder.

Durch Spielerabgänge traten große Schwierigkeiten bei den Mannschaftsaufstellungen auf. Mit Blau-Weiß hatten die Ginnheimer viele Schwierigkeiten. Trotz allem wurde alles gemeistert. In unserer Klasse wurde es jetzt immer schwieriger. Einmal konnte der Klub seinen Abstieg gerade im letzten Spiel verhindern.

Drei aktive Mannschaften, eine A-, eine B- und eine Schülermannschaft sind wieder auf unserem Platz zu sehen. Eine Sondermannschaft steht auch zur Verfügung. Das ist ein Erfolg, der zu den stolzesten Hoffnungen berechtigt. Es geht wieder aufwärts.

Wer die Jugend hat, hat auch den Verein! Wer der Jugend hilft, erwirbt sie zum Freunde.

Das Bestreben des Klubs ist es und wird es bleiben, sich diese Erkenntnisse immer vor Augen zu halten. In diesem Sinne wird auch der Weg des Fußballklubs „Germania“ eine gradlinige Bahn zum Erfolg werden. Lassen wir erst einmal die Jugend sich gefunden haben, dann wird auch in den nächsten 50 Jahren die Geschichte des Klubs ein Ruhmesblatt in der Entwicklung des Fußballspieles sein!

Jürgen Winkler trat 1955 als 19jähriger dem Verein bei und ahnte damals noch nicht, dass er unserem Fußballclub mehr als ein halbes Jahrhundert als Spieler und Vorstandsmitglied begleiten würde; seit 2007 wieder im Vorstand tätig.

1955 spielte die Germania in der A-Klasse Frankfurt mit wechselndem Erfolg, Willi Scheuermann war Trainer, ein früherer Oberliga (Gau) -Liga Spieler von Rot–Weiss Frankfurt.

Ab 1956 übernahm Karl Klug, ein früherer Spieler des FSV Frankfurt, das Traineramt.

1956 und 1957 unternahm der Verein 2 Reisen in die damalige DDR, zu unseren Sportfreunden von der BSG Lokomotive Saalfeld in Thüringen. Leider kam es durch den Mauerbau 1961 nie zu einem Rückspiel in Frankfurt.

2007 haben wir mit den Sportfreunden wieder Kontakt gehalten. Sie spielen heute in der 1.Kreisklasse Saalfeld Rudolfstadt. Wir werden in nächster Zeit das Rückspiel nach holen.

Im Jahre 1958 konnten wir unser 50-jähriges Jubiläum feiern, das in der Zeit vom 31.05 bis 7.6.1958 stattfand. Bei der akademischen Feier wurden folgende Mitglieder geehrt:

Vom Hessischen Fußballverband:

Wilhelm Hohmann silberne Nadel

Alfred Fuchs bronzene Nadel

Hermann Crombach bronzene Nadel

Fritz Hohmann bronzene Nadel

Alois Schwarze bronzene Nadel

Jakob Preuß Ehrenbrief

Wilhelm Karbe Ehrenbrief

 

Mit der goldenen Nadel des Vereins:

Fritz Schaefer Gründer

Jakob Schaefer Gründer

Wilhelm Schönborn Mitgründer

Wilhelm Karbe Mitgründer

Jakob Preuß Ehrenmitglied

Alfred Fuchs Ehrenmitglied

Wilhelm Hohmann zum Ehrenmitglied ernannt

Fritz Hohmann zum Ehrenmitglied ernannt

 

Zum Ehrenmitglied wurden ernannt mit gleichzeitiger Verleihung der Jubiläumsnadel:

Alois Schwarze, Adolf Hahn, Albert Hahn, Peter Hahn, Arthur Falkenhan, Fritz

Eidt, Fritz Schaefer, Heinrich Dietz, Hermann Crombach, Wilhelm Schwarze, Jean Wiegand.

 

Die silberne Ehrennadel erhielten:

Hans Burkert, Eugen Konrad, Heinrich Schaefer, Wilhelm Fischer, Fritz Löhmann,

Jakob Schaefer II, Wilhelm Botz, Christian Fischer, Ludwig Reifschneider, Hans Darmstadt.

 

Jubiläumsnadel mit Urkunde:

Adolf Kühn, Heinz Wiegand, Hans Baumann, Alfred Schillinger, Wilhelm

Flache, Rudi Beck, Richard Böttinger, Alfred Stephan, August Maurer, Fr. Rosa Hohmann, Fr. Ursula Bisenius, Frl. Ingrid Hohmann, Fr. Ursula Leitner.

 

Jubiläumsnadel und Ernennung zum Ehrenspielführer:

Max Leitner.

 

In der Festspielwoche wurde am 1.6. gegen SG Rotweiß, am 5.6. gegen Heddernheim 07 gespielt. Beide Spiele waren ein Erfolg für den Verein. Ein Bunter Abend am 7.6. unter Mitwirkung der Mainzer Hofsänger beendete das 50-jährige Jubiläum.

In den nachfolgenden Jahren wurden noch zu Ehrenmitgliedern ernannt:

Christian und Wilhelm Fischer, Eugen Konrad, Wilhelm Botz, Adolf Hohmann, Franz Weber, Jakob Schaefer II, Hans Darmstadt.

 

Die silberne Vereinsnadel erhielten die Spieler:

Adolf Kühn, Heinz Wiegand, Hans Schmidt, Rolf Schreiber, Rudi Beck, Hans Deißenroth, Max Leitner, Claus Dieter Hohmann, Adolf Klarmann, Wolfgang Bechtold, Gustav Weipert und Günther Heil.

 

Zu einer Tradition sind die A-Jugend Turniere geworden, die seit 1958 bis heute jährlich ausgetragen werden und dem Verein großen Erfolg bringen.

Bis 1965 spielten wir ununterbrochen in der A-Klasse Frankfurt. In der Saison 1965/1966 wurde mit Eiche Offenbach, SKG Sprendlingen, BSC Offenbach, SG Rosenhöhe und der SG Dietzenbach 5 Vereine aus dem Fußballkreis Offenbach in die A-Klasse Frankfurt versetzt und somit die Liga auf 20 Mannschaften aufgestockt. Bei 4 Absteigern in dieser Saison, waren auch wir leider mit dabei und mussten den Weg in die B-Klasse nehmen.

Wir hofften jedoch, dass wir es in den nächsten Jahren wieder zum Aufstieg in die A-Klasse schaff en werden. Der Verein hatte 2 aktive, 1 Sondermannschaft, sowie je 2 Jugend bzw. Schülermannschaften.

In unserer E-Jugend Mannschaft spielte damals ein gewisser Ronny Borchers, der 1970 zu Eintracht Frankfurt wechselte und später als Spieler 169 Bundesligaspiele bestritt und sogar Nationalspieler wurde.

Das große Ziel 1967/1968 war der Wiederaufstieg in die A-Klasse.

Mit diesem Stamm von Mannschaften aus dem Jahr 1966 erreichten wir das Jahr 1968 somit auch den 60. Geburtstag unseres Fußballclubs. Ganz Ginnheim stand in den Tagen vom 8.6 – 16.6.68 im Zeichen des Jubiläums seines Fußballclubs Germania 08 Ginnheim, der nunmehr auf ein 60-jähriges Bestehen zurückblicken konnte. Aus diesem Anlass trafen sich die Mitglieder und Freunde der Germania 08 Ginnheim im evangelischen Gemeindehaus zu einer großen Geburtstagsfeier, zu der sich auch prominente Vertreter der Stadt und der Sportverbände einfanden. Der 2. Vorsitzende des Vereins, Herr Otto Bechtold begrüßte unter anderem Herrn Alfred Steff ens vom Sport- und Badeamt, Herrn Hans Haupt (Landessportbund), HFV -Verbandsrechtswart Herrn Heinrich Goos, Schiedsrichterobmann Willi Groß und Herrn Pfarrer Bars von der Bethlehemgemeinde, sowie zahlreiche Abordnungen befreundeter Vereine.

Leider war in dieser Zeit gerade unser 1. Vorsitzender und Festpräsident Herr Wilhelm Hohmann erkrankt, so dass Herr Otto Bechtold die Festansprache hielt. Er hielt einen Rückblick über die abgelaufenen sechs Jahrzehnte. Sein besonderer Dank galt allen Mitarbeitern im Vorstand für ihren Idealismus. In einer besonderen Rede zollte der 2. Vorsitzende, der Jugendabteilung mit Herrn Karl Bisenius an der Spitze, ein Sonderlob.

Der Jugend sei es unter anderem zu danken, dass die Germania auf einem festen Fundament stehe.

Wie beliebt der Fußballclub Germania 08 ist, spiegelte sich bei den Worten der Vereinsvertreter wieder. Treff ende Worte fanden auch Herr Christian Kiefer von der Frankfurter „Eintracht“, Altfußballer Pierburg und Pfarrer Bars. Darüber hinaus gratulierten auch Vertreter, der S.G. Rot-Weiß, mit der – das geht aus der Chronik hervor – vieles uns gemeinsam verbindet. Weiter der SV Blau- Gelb, mit dem man ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis hat, FV Hausen 20, Ostend 07, FFC Olympia TuS Blau-Weiß, BSC Schwarzweiß 19, SG Praunheim, Heddernheim 07, TSV Ginnheim. Musikalisch und gesanglich umrahmten, mit Musikdirektor Richard Gietz (Orgel), die drei Ginnheimer Chöre die Geburtstagsfeier.

Zu Ehrenmitgliedern wurden ernannt:

Herr Ludwig Reifschneider und Hans Deißenroth, beide erhielten auch die goldene Ehrennadel.

 

Die goldenen Ehrennadeln erhielten:

Heinz Wiegand, Adolf Kühn, Adolf Hahn, Fritz Weidt, Arthur Falkenhan, Fritz Schaefer, Heinrich Dietz, Albert Reuter, Alois Schwarze, Hans Burkert, Hans Schmidt, Horst Fleißig, Max Leitner, Hermann Crombach, Jean Wiegand und Karl Bisenius.

 

Silberne Ehrennadeln erhielten:

Walter Gerbig, Otto Bechtold, Ursula Bisenius, Karl Gräff , Hans Baumann, August Euler, F. Fischer, H. Häger, H. Sebald sen., A. Schillinger, A. Winter, R. Beck, Felix Rudloff , H. Petri, G. Flache, Heinz Werth, Rudi Wagner, H. Sebald jr., H. Brück, Erwin Schur, Jürgen Winkler, H. Wex, Walter Mayer, Heinz Hofmann, W. Schaum, A. Paizdor, Horst Bechtold, Rolf Traut, Manfred Kunze, Oskar Dost und Karl Bechtold.

Der Vorstand des F. C. Germania 08 Ginnheim im Jubiläumsjahr:

Ehrenvorsitzender Wilhelm Schönborn

1. Vorsitzender Wilhelm Hohmann

2. Vorsitzender Otto Bechtold

1. Schriftführer Jürgen Winkler

2. Schriftführer Manfred Kunze

1. Kassierer Fritz Hohmann

2. Kassierer Wolfgang Bechtold

1. Spielausschuss Otto Bechtold

2. Spielausschuss Horst Bechtold

Beisitzer Felix Rudloff

Jugendausschuss Karl Bisenius, Horst Zimmermann, Gerd Flache, Udo Kohn, Willi Hadrich, Heinz Spör.

 

In der Festspielwoche wurde ein Freundschaftsspiel gegen SG Rot-Weiss im Poststadion ausgetragen. Dabei unterstützten uns einige Sportler von unserem Nachbarn Blau-Gelb.

Ferner fand ein Freundschaftsspiel gegen unsere Freunde vom SV 07 Heddernheim statt. Das Spiel war von großer Beachtung:

Vorstand F.C. Germania 08 gegen Vorstand Heddernheim 07.

Bei dieser Gelegenheit zeigten unter anderem noch einmal „alte“ Fußballer wie Wilhelm Hohmann, Fritz Hohmann, Otto Bechtold und Karl Bisenius das auch sie einmal Fußball spielen konnten. Mit einem großen bunten Abend wurde die Jubiläumsfeier beendet.

Es wirkten unter anderem mit:

Margit Sponheimer, Charly Hey, die „Lumpazis“, die Bräuers, Freddy Rigonetti und Assistentin.

Ansage hatte Herr Werner Klein-Rogge.

 

Rückblickend kann man sagen, dass unsere Jubiläumsfeier eine große Resonanz gefunden hat und sportlich sowie finanziell wir am Ende zufrieden sein konnten.

Als im Jahre 1970 der Bau, der Nord-West Trasse begann, traf uns das wie ein harter Schlag. Im Zuge der Bautätigkeit mussten wir unseren Sportplatz aufgeben, da ein Teil der Anlage für den Straßenbau benötigt wurde. Die Germania 08 musste auf die Anlage, an der Wilhelm-Epstein-Straße ausweichen. Dies wirkte sich negativ auf unsere erste Mannschaft aus und warf den ganzen Verein zurück.

1972 waren die Bauarbeiten zu Ende und unser Verein konnte an seine alte Heimat am Ginnheimer Wäldchen zurückkehren. Die Stadt Frankfurt hat sich nicht lumpen lassen und eine mustergültige Sportanlage hergerichtet. Der FC Germania 08 fühlte sich schnell wieder heimisch und baute aus eigener Kraft und eigenen finanziellen Mitteln eine Flutlichtanlage für den Trainingsplatz.

So richtig in Baulaune gekommen, wurde im selben Jahr ein kleiner Verkaufsraum für den Getränkeausschank an die Zuschauer, im Bereich des Sportgeräteraum, eingebaut.

Die Anlage wurde in der neuen Runde 1972 bis 73 im ersten Punktspiel gegen Eschersheim 09 eingeweiht.

Fast zur gleichen Zeit etablierte sich in der Nachbarschaft mit dem PSV Blau Gelb ein Konkurrent, der mit seiner idealen Sportanlage viel mehr die Jugend anzog und somit das eine oder andere Talent an unserer Anlage vorbei ging. Trotzdem hatten wir in jeder Jugend-Altersgruppe eine Mannschaft im Spiel.

Für die Germania 08 blühte 1974 wieder Hoffnung auf, zu den 7 Mannschaften zu zählen, die die Neugeschaffene B-Klasse am Saisonende bilden sollten.

Leider erfüllte sich dieser Wunsch nicht, in der damaligen C-Klasse spielten 20 Vereine um den Aufstieg.

Als 1975 wieder nicht der Aufstieg in die B-Klasse geschafft wurde übernahm Jürgen Winkler die Geschicke des Vereins, wenn auch in der untersten Klasse gespielt wurde war die Kameradschaft innerhalb des Vereins einmalig.

Im Jahre 1975 unternahm unsere 1. Mannschaft eine Pfingstreise nach Amsterdam mit einem Spiel gegen den SC Amsterdam (2:0), eine Stadtrundfahrt sowie die Bootsfahrt war ein unvergessliches Erlebnis.

1976 unternahm der Verein ebenfalls Pfingsten eine Reise nach Gröbenzell bei München und spielte gegen den SC Gröbenzell. Ein bayrischer Abend und ein Besuch im Hofbräuhaus waren bleibende Erlebnisse.

1977 führte unsere Reise nach Vohenstrauß, mit einem Spiel gegen die SpVgg. Vohenstrauß (II Amateurliga), das Spiel endete 2:0. Der Bunte Abend mit unseren Sportfreunden aus Vohenstrauß war umso schöner.

Im Jahre 1978 war erst mal Schluss mit den Clubreisen, wir mussten das Geld für den Bau eines Clubheimes zurücklegen. Mit viel Eigeninitiative seitens der Spieler und der Vorstandsmitglieder konnten wir unser schmuckes Vereinsheim im Herbst 1978 einweihen.

Dass aber für den Verein viel getan wurde und Erfolge aufzuweisen waren, zeigte die langjährige Tätigkeit von Jürgen Winkler als 1. Vorsitzender. Seiner Zähigkeit und Ausdauer ist es zu verdanken, dass besonders mit Hilfe unseres Mitglieds Willi Hadrich, ein Vereinsheim erstellt werden konnte. Man kann sagen „Klein aber oho!“. Dies geschah im Jahre 1978 und es sei an dieser Stelle nochmals allen Mitgliedern für ihre tatkräftige Hilfe gedankt. Weiter wurde in zähen Verhandlungen durch Jürgen Winkler ein Nachbargrundstück gepachtet, worauf die Stadt Frankfurt ein 2. Fußballfeld anlegen konnte, dass dann im Herbst eingeweiht wurde.

Trotz der großen Bemühungen der einzelnen Herren konnte die „Germania“ nicht wieder in eine höhere Spielklasse aufsteigen. Immer wieder fehlten zum Saison-Ende einige Siege, die den Aufstieg in die nächste Spielklasse verhinderten.

In den Jahren von 1968 bis 1983 wurde der FC Germania Ginnheim 08 von folgenden Herren geführt:

Felix Rudloff , Otto Bechtold, Hans Farber, Jürgen Winkler, Wolfgang Gunkel und Horst Bechtold.

Jürgen Winkler trat aus privaten Gründen, 1980 von seinem Posten zurück.

Herr Jürgen Winkler wurde 1983 zum Ehrenmitglied ernannt und stand 2005 auf der Jahreshauptversammlung als Alterspräsident zur Verfügung. Im Jahre 2007 wurde er auf Wunsch des Vorstandes zum 1. Schriftführer gewählt, das Amt das er schon von 1965 bis 1972 innehatte. Er sieht heute auf eine 53 jährige Vereinszugehörigkeit zurück.

Das Amt übernahm der 2. Vorsitzende Herr Wolfgang Gunkel. Nach einer unruhigen Zeit trat auch Wolfgang Gunkel zurück.

Nach diesen Rückschlägen krempelten die „Altmitglieder“ Fritz Hohmann und Otto Bechtold die Ärmel hoch und verhalfen der Germania 08 im Mai 1982 auf der General-Versammlung zu einem funktionsfähigen Vorstand, unter der Leitung von Horst Bechtold.

Nach einer Einarbeitungszeit gelang es Horst Bechtold einen guten Spielausschussvorstand als Mitglied zu gewinnen. Die Rede ist von Theodor Finzel kurz Theo gerufen. Ein Mann von Qualität und genügender Stimme, der eine Mannschaft zu höchsten Leistungen antreiben konnte.

Mit diesem Spielausschuss und einem gefestigten Vorstand, gelang es wieder eine schlag- und kampfkräftige Truppe heranzuformen.

Erst zu unserem 75-jährigen Vereins Jubiläum im Jahre 1983 gelang, unter Trainer Adolf Reul, endlich wieder der Aufstieg in die B-Klasse. Es war der Lohn seiner Arbeit und so mancher Trainingsrunde für die Mannschaft.

Allen Spielern, Mitgliedern und Gönner die mithalfen den Verein in die B-Klasse zu „bomben“ ein herzliches Dankeschön.

Bemerkenswert ist, dass Tony Gering mit 61 Toren in 32 Spielen eine wahre Torflut der "Germanen von der Woog" antrieb. Dieter Marscheck mit 27 Treffern und Edmund Kolvenbach mit 21 Treffern ergänzten den offensiven Aufstieg in dieser Saison.

Ein besonderer Dank geht vor allen Dingen an den Vorstand, im speziellen an Theo Finzel, der die äußeren Umstände beeinflusste und somit den Aufstieg im Jubiläumsjahr als schönes Geschenk für den Verein ermöglichte.

Der Vorstand im Jubiläumsjahr 1983:

Alterspräsident Otto Bechtold

1. Vorsitzender Horst Bechtold

2. Vorsitzender Fritz Hohmann

1. Schriftführer Edmund Kolvenbach

1. Kassierer Otto Bechtold

2. Kassierer Jürgen Retsch

1. Spielausschuss eo Finzel

2. Spielausschuss Harald Beckenbach

3. Spielausschuss Heiko Modenbach

1. Jugendleiter Karl Bisenius

2. Jugendleiter Jürgen Ryba

Aus der Aufsteigertruppe waren 1985 nur noch Tony Gering, Edi Kolvenbach und Peter Wex in der ersten Mannschaft am Ball. Die Konkurrenten sahen die Germania nach dem Weggang der halben Mannschaft als ersten Absteiger. Was zum Glück nicht eintraf, da die Gebrüder Merkel, Alex Gagel, Patrik Keller und Kann Lou Bournonville, aus der A-Jugend, in der 1. Mannschaft sofort einschlugen. Es zeigte sich wie wichtig die Jugendarbeit für den Verein war und ist.

1982 baute die Stadt Frankfurt neben dem Hartplatz noch einen Rasenplatz, was das Heimatgefühl an der Woogwiese für die Germania wieder richtig aufl eben ließ.

1983 meldete sich im Alter von 5 Jahren Sascha und Sven Amstätter an, um das Fußball ABC unter Michael Kuger zu erlernen.

Wieder einmal legt ein 7 jähriger Kapitän der F-Jugend, von Germania 08 Ginnheim, den Grundstein zu einer Profilaufbahn.

Einst 1967 Ronny Borchers und jetzt 1985 Sascha Amstätter.

Das Klubheim bewirtschaftete Karl Bisenius, der schon 38 Jahre lang im Vorstand ehrenamtlich tätig war, davon die letzten 17 Jahre als Jugendleiter. Als ausgesprochen glückliche Wahl erweist sich der im Sommer 1984 gefundene Vorstand, die Schulden wurden abgebaut und mit den Bechtold Brüdern Wolfgang als 1. Vorsitzender und Horst als 1. Kassierer gesellten sich Otto Kolvenbach als Vize und Harald Beckenbach als Schriftführer.

Der Geschäftsmann Kolvenbach und der Drucker Beckenbach zogen die Werbung an sich und sorgten dafür das Germania 08 faktisch über Nacht schuldenfrei wurde, obwohl ein beträchtlicher Betrag ins Flutlicht investiert wurde. Es wurden die Alten nicht vergessen, Ehrenvorsitzender Fritz Hohmann (77) hilft immer noch, wenn er gerufen wird, der Alterspräsident Otto Bechtold verbringt seinen Lebensabend als Platzwart auf der Sportanlage.

Für die Jugend waren Michael Kuger und Manfred Müller verantwortlich, als Trainerin gesellte sich Gudrun Amstätter dazu, wir hatten eine F-,E-, und D Jugendmannachaft im Spielbetrieb.

Tony Gering wurde 1986 Spielausschussvorsitzender und spielte nach wie vor in der ersten Mannschaft. Der Verein kam wieder bei den Jungen an. Deshalb zierte seit dieser Zeit das traditionelle Ginnheimer Wappen, mit dem blauen Hufeisen die Germania Trikots, um noch mehr in das Bewusstsein der Bürger zu kommen.

Von 1986 bis 1990 trainierte Jürgen Marscheck die F- und E-Junioren und später die A-Junioren, bei der die komplette Mannschaft aus Niederursel sich dem Verein anschloss.

1989 ist politisch ein ganz besonders Jahr, die DDR liegt in den letzten Zügen und die ersten Botschaftsflüchtlinge kommen in den Westen. Den Gebrüdern Krause gelingt über die Budapester Botschaft die Flucht in den Westen.

Sie finden in Ginnheim bei der Germania 08 ihren Verein und ihre neue Heimat.

Die Germania selbst befindet sich auch im großen Umbruch, die Jungen wollen endlich durchstarten und die Alten wollen nicht loslassen.

Tony Gering 1. Vorsitzender und Theo Finzel 2. Vorsitzender und Spielausschuss haben das Zepter in der Hand und leiten nun die Geschicke des Vereins.

1988 wird der neue Rasenplatz eingeweiht, da auf dem Nachbargrundstück 1989 die Bundesgartenschau stattfand.

Im Gespann Gering/Finzel soll nun endlich der Aufstieg in die A-Klasse glücken, doch leider entwickelt sich nicht alles nach Wunsch, sportlich gelingt Ihnen dann doch der Schritt ins Oberhaus, aber nur weil die C-Klassen 1994 aufgelöst werden.

Ab 1991/92 steigt im Verein ein wenig die Unzufriedenheit und steigert sich im Jahre 1994 zum Supergau.

Für Gesprächsstoff ist Germania Ginnheim in den letzten Monaten immer gut gewesen, es eskaliert im Sommer 1994, Ginnheim auf Platz 3 der B-Klasse, probte den Aufstand gegen Gering/Finzel. Nach der Wiederwahl kehrten 40 Akteure dem Verein den Rücken und ließen den Verein in ungewisser Zukunft zurück und gründeten den SV Germania 94 Ginnheim.

Sportlich taten sich beide keinen Gefallen und so richtig glücklich wurde keiner. Eine Spielzeit auseinander, näherten sich die Verantwortlichen beider Vereine, jeder musste ein wenig über seinen Schatten springen. Beide Teams wollten endlich auch mal eine Meisterschaft feiern, das ewige improvisieren konnte für beide Vereine auf Dauer nicht gut gehen.

1995/1996 wurde dann eine gemeinsame Linie gefunden und in einer Spielgemeinschaft gemeinsam gekämpft und in die A Klasse aufgestiegen.

1996 schließt der Verein mit dem Sport und Badeamt einen Vertrag zur Nutzung und Unterhaltung der Sportanlage Woogwiese ab und übernimmt somit in Eigenverantwortung die Sportanlage.

1997 steigt die Spielgemeinschaft aus der A-Klasse wieder ab und es kommt zur Trennung der Spielgemeinschaft.

Trotz allem sieht man in Ginnheim aber wieder Zukunftsperspektiven für die laufende Saison, die Planung fürs Jubiläumsjahr 1998 laufen auf Hochtouren. Der alte Haudegen Jürgen Marscheck bastelt schon erfolgreich an der Aufrechterhaltung des Spielbetriebes, da im Moment nur eine Mannschaft am Start ist, außerdem koordiniert er den kompletten Ablauf auf der Sportanlage. Theo Finzel starb früh im Alter von 51 Jahren, das entscheidende Argument des SV Germania 94, die Omipräsenz Finzel, war somit entkräftet. Beide Vereine spielten die Saison aber getrennt zu Ende.

1997 Tanz in den Mai erstes Konzert, auf der Sportanlage, von Roy Hammer und den Pralinees im Festzelt.

Dem Durchhaltevermögen von Tony Gering ist es heute zu verdanken, dass es zu keiner Fusion beider Vereine kam, sondern sich alle unter dem Dach vom FC Germania 08 vereinigten und Ihr Kriegsbeil zur Seite legten. Gering hatte nun noch mehr zu tun, da Finzel, Mädchen für alles, nach seinen frühen Tod, eine große Lücke hinterließ.

Sascha Makulic übernahm die Aufgabe des Platzwartes, Jürgen Marscheck Spielausschuss und Stefan Stadler übernahm die Betreuung der Mannschaft.

1998 schließen sich auch alle ehemaligen Mitglieder des Vereins wieder an, um im Jubiläumsjahr den Aufstieg in die A-Klasse zu feiern.

1999/2000 Aufstieg als Tabellenzweiter in die A-Klasse unter Trainer Rocco Wagner, die Reserve wurde Stadtmeister – alle Spiele wurden gewonnen!

1999 gab Tony Gering das Zepter ab, nach langen Jahren und wirklich aufreibenden Zeiten mussten nun andere die Verantwortung übernehmen.

2000 wurde Thomas Barten zum 1.Vorsitzenden gewählt, neue Legionäre verpflichtet und Angriff auf die Bezirksliga genommen. Das Geld war von Anfang an weg und schnell wurden Probleme unter den Tisch gekehrt.

Die Spieler waren genauso schnell weg wie sie kamen. Die Mitgliederzahlen sanken schnell, am Ende hatte die Germania genauso viele Mitglieder wie Punkte.

2003 die Stadt Frankfurt reißt das alte Umkleidegebäude ab und baut ein neues.

Der Verein hilft beim Innenausbau, das Vereinsheim wird in Eigenregie ausgebaut und auf eigenen Kosten erschlossen.

2004 ist es Ralf Müller zu verdanken, der unermüdlich alle alten Ginnheimer wach rüttelte, um in einer vom Amtsgericht angeordneten außerordentlichen Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand zu wählen.

Thomas Barten wurde die Entlastung verwährt und wenig später ausgeschlossen.

Der neue Vorstand stand vor einem nichts, off ene Forderungen aus allen Richtungen ließen die Hoff nung schwinden. Doch wir haben es angepackt und waren in kürzester Zeit vom Erfolg überrascht.

1.Vorsitzender Armin Betz, 2. Vorsitzender Thomas Krause, 1. Kassierer Oliver Leyrer, Schriftführerin Birgit Hartmann, Spielausschuss Ralf Müller, Jugend Jürgen Marscheck

2004/05 Abstieg in die B-Klasse.

Thomas Krause führt erste Gespräche mit dem Sportamt, um eine Sanierung des Trainingsplatzes zu erreichen.

2005 Fertigstellung des neuen Vereinsheims, Sanierung und Reparatur der Flutlichtanlage, sowie Grundreinigung der kompletten Sportanlage.

Für die erste Mannschaft wurde Holger Wörner als Spielertrainer verpflichtet, um eine spielstarke Mannschaft aufzubauen.

Es begann der Aufbau und die Grundsteinlegung der Jugendabteilung. Mit einer Bambini-, und einer F-Jugendmannschaft, ebenso mit 3 Seniorenmannschaften starteten wir in die neue Saison.

2005/06 sofortiger Aufstieg in die A-Klasse.

Mit dem 2. Platz in der B-Klasse, mussten wir uns durch die Relegation kämpfen und erreichten durch starke geschlossene Mannschaftsleistung den Aufstieg. Der Verein hat 105 eingetragene Mitglieder und erfreut sich regen Zulauf. Sportlich läuft es super und wir spielen im oberen Drittel der Tabelle.

Unser Jugendtrainer Boris Braune geht neue Wege und sucht Kontakt zu den Kindergärten der Umgebung. Er bietet kleine Trainingsstunden an, um das Interesse bei den Jüngsten an unseren Verein zu wecken.

2006 Aus beruflichen und zeitlichen Gründen kann Armin Betz das Amt des 1. Vorsitzenden nicht weiter ausführen, steht aber als beratende Kraft jederzeit dem neuen Vorstand zur Verfügung.

1. Vorsitzender Thomas Krause, 2.Vorsitzender Kurt Hohmann, 1. Kassierer Oliver Leyrer, Schriftführer Lucio Pelegirno, Spielausschuss Ralf Müller, Jugend Jürgen Marscheck

Ostern findet unter Leitung von Tony Gering, erstmals eine Ferienfußballschule statt.

Ein Superjahr für den Verein, die Fußball WM in Deutschland und unser WM Zelt auf der Sportanlage lösen unsere größten Probleme. Der Verein ist in der Lage die Sanierung der Flutlichtanlage abzuschließen und eine bessere Beleuchtung des Nebenplatzes aufzubauen.

Eine provisorische Beleuchtung des Nebenplatzes wurde errichtet, um auch in den Wintermonaten auf der Sportanlage zu trainieren.

Die Stadt Frankfurt will einen Tennenplatz auf dem Nebenfeld errichten, was der Vorstand ablehnt, da ein Ascheplatz nicht mehr zeitgemäß ist und auch zukünftig nicht förderlich sein würde. Die Ablehnung des Vereins wurde akzeptiert. Ein moderner Kunstrasen mit Flutlicht, nicht wesentlich teurer aber jederzeit bespielbar, ist der größte Wunsch und Forderung des Vereins.

Der 1. Vorsitzende Thomas Krause nahm sich der Sache an und suchte zu allen Entscheidungsträgern und Politikern mit Bezug zu Ginnheim, Kontakt.

Ebenso wurde für die Sportanlage eine neue Namensgebung gesucht und mit der Bezeichnung „WOOG ARENA“ gefunden.

2007 1. Vorsitzender Thomas Krause, 2. Vorsitzender Berthold Gagel, 1. Kassiererin Birgit Zimmermann, Schriftführer Jürgen Winkler, Spielausschuss Ralf Müller, Jugend Jürgen Marscheck, Festtagsausschuss Armin Betz Es wird die neue Satzung verabschiedet und im Registergericht eingetragen.

Für die neue Saison wurde mit Rudi Gerstenbrand ein neuer Trainer verpflichtet.

Sportlich läuft es im Jubiläumsjahr nicht wunschgemäß, der Verein hat sich v n der guten Vorjahresleistung blenden lassen und spielt in der Saison gegen den Abstieg. Die Jugendabteilung wächst und wir gehen mit den E-Junioren, als 4. Jugendmannschaft in die Spielrunde.

Im Juni richtet die Germania 08 den F Jugend Sparkassencup mit vollem Erfolg aus und zeigt, dass unsere Arbeit im Nachwuchsbereich anerkannt wird.

Der Verein entwickelt sich weiter und hat nun im Jubiläumsjahr 180 Mitglieder.

Das aktuelle Thema ist der Nebenplatz, dessen Zustand immer mehr ein Problem für den Verein wird. Im Juni trägt der Ortsbeirat 9 dem Anliegen des Vereins Rechnung und stellt überparteilich und einstimmig einen Antrag zum Umbau des Nebenplatzes an den Magistrat. Im Dezember folgt ein weiterer Antrag auf Einstellung der erforderlichen finanziellen Mittel. Jetzt steht nur noch eine Bedingung im Weg, es müssen mindestens 15 Mannschaften 3 Jahre im Spielbetrieb aktiv sein.

Die Hoffnung stirbt als letztes, immerhin auf der Prioritätenliste des Sportamtes liegen wir auf Platz 2 hinter einer Sportanlage in Zeilsheim.

Die Stimmung und der Zusammenhalt wurden zusätzlich durch gemeinschaftliche Aktivitäten vom Verein gefördert. Im August 2007 nahm eine Auswahl von unseren Mitgliedern am 3. DRAGON BOAT FESTIVAL am Main teil.

Das Woogwiesen Paddelpower Team belegte in der Finalrunde den 8 Platz.

Im Juli richtet der Verein sein erstes jedermann Frauenturnier (Kleinfeld) aus, es nehmen 16 Frauenmannschaften teil.

Der Verein geht nun mit großen Schritten auf seine Nachbarn und dem Stadtteil zu, es wird mit den Schulen, Stadtteilarbeitskreis und Gewerbering gesprochen und aktiv zusammengearbeitet. Dank des großen Einsatzes des 1. Vorsitzenden Thomas Krause wurden wieder Gespräche geführt.

Silvester 2007 wird im Vereinsheim mit einer Feier der Mitglieder ins neue Jubiläumsjahr 2008 reingefeiert und angestoßen.

Die Planung zu der 100 Jahrfeier ist abgeschlossen.

Das Festprogramm eröffnen am 30.04.08, Roy Hammer und die Pralinees, am 02.05.08 das Theater die 3 Fragezeichen und am 03.05.08 Original Südtiroler Spitzbuam aus Tirol.

Der Akademische Abend findet am 03.05.2008 um 17.30 im Festzelt auf der Sportanlage

Der öffentliche Teil startet mit Comedy der extra Klasse und den Original Südtiroler Spitzbuam aus Tirol.

Am 04.06.08 spielt eine Auswahl von verdienten Mitgliedern gegen die Traditionsmannschaft von Eintracht Frankfurt, unter Kapitän Karl-Heinz Körbel und unserem ehemaligen Jugendspieler Ronny Borchers.

Trotz eines immensen Arbeitsaufwandes hat der Verein weiter seine Hausaufgaben erledigt und alle Jugendtrainer wurden zur Ausbildung geschickt. Jürgen Marscheck, Kerstin Schulz, Dirk Schulz und Boris Braune schlossen erfolgreich die Ausbildung, als Teamleiter ab.

Boris Braune belegte zusätzlich dem Lehrgang zur C-Lizenz und schloss diesen erfolgreich ab, er ist somit C-Lizenztrainer.

Unsere Jugend führte ein mehrtägiges Trainingslager in Rüdesheim mit viel Erfolg durch und freut sich schon heute auf die nächsten Fahrten.

Im Mai werden Sichtungstage für unsere Jugend durchgeführt.

Im Juni wird die Jugend anlässlich unserer 100 Jahrfeier in jeder Altersstufe Turniere veranstalten.

Am 28.06.08 findet unser 2. jedermann Frauenturnier statt, diesmal sind 24 Mannschaften gemeldet.

Für die Rückrunde konnte die erste und zweite Mannschaft weitere Neuzugänge verzeichnen.

Derzeit wird mit der Eintracht Frankfurt Fußballschule gesprochen, um im Jugendbereich gemeinsam zusammen zu arbeiten.

Germania 08 freut sich auf eine Zusammenarbeit.

Im Ausblick zur Zukunft unseres Vereins wird die Sanierung des Nebenplatzes eine große Rolle spielen, entscheidend ist aber auch weiterhin, die Bereitschaft vieler Mitglieder, ehrenamtlich tätig zu sein.

Die Saison 2008/09 endete, mit ganzen 10 Punkten auf der Haben Seite, mit dem Abstieg in die Kreisliga B. Einige gerade erst verpflichtete Spieler kehrten, nach dem Abstieg, dem Verein den Rücken und auch Trainer Alexander Mihm musste seinen Hut nehmen. Für ihn übernahm ein alter Bekannter das Ruder auf dem Trainerstuhl. Tonyo Gering wurde als Coach verpflichtet. Mit Spielern, die in der abgelaufenen Saison in der zweiten Mannschaft spielten, musste die erste Mannschaft aufgefüllt werden und Tony Gering führte neue Trainingsmethoden während der Vorbereitung ein, wie unter anderem einem "Berg der Freude", der, ohne Schäden für die Umwelt, in den Hang an der Rosa-Luxemburg-Strasse gearbeitet wurde, sodass alle verbliebenen Spieler mit viel Spass am Training bei der Sache waren. Leider blieben passende Spielerzugänge aus, sodass am Ende ein durchaus respektabler 8. Platz zu Buche stand. Im Spieljahr 2009/10 begann Thomas Engert seine Tätigkeit im Vorstand und übernahm die interne Pressearbeit mit ausführlichen Spielberichten, die auf der Homepage des Vereins zu lesen waren.

Thomas Krause forcierte die Verhandlungen mit der Stadt, den Umbau der Woog Wiese betreffend, die dadurch in eine vorentscheidende Phase gingen.

In der Saison 2010/11 waren spielerische Defizite zu beklagen, sodass die Erste Mannschaft am Ende auf dem 14. Platz landete. 2011 war aber auch das Jahr, indem der Umbau der Sportanlage, durch Thomas Krause in trockene Tücher gewickelt wurde. Nach dem OK der Stadt, verkündete Thomas Krause, mit dem Zitat: "Man soll aufhören wenn es am schönsten ist", dass er zum Ende des Geschäftsjahres nicht mehr für das Amt der 1. Vorsitzenden kandidieren würde. Es war auch die Spielzeit, in der wir die ersten bewegten Bilder zu unseren Spielen der ersten und zweiten Mannschaft veröffentlichten. Nach der Winterpause veränderte sich die interne Presse mit bewegten Bildern, anstatt ellenlanger Spielberichte. Thomas Engert wurde mit einer Kamera ausgestattet und nahm fortan die Spiele der ersten und zweiten Mannschaft auf, welche einen Tag später auf einem eigens eingerichteten Youtube Kanal zu sehen waren.

In der Jahreshauptversammlung 2011 übernahm sein Vorgänger, Armin Betz erneut das Ruder des Germanenschiffs.

Ihm zur Seite standen:

2. Vorsitzender - Drago Paravinja

Kassierer - Ibrahim Erfiliz

Spielausschuss - Ralf Müller

2.Spielausschuss - Cem Özcoban

Jugendleiter - Karl Günther

Schriftführer - Thomas Engert

Als während der Saison 2011/12 Tony Gering zur Winterpause seinen Rücktritt als Trainer erklärte, übernahm ein junger Mann die Position der Übungsleiters, der selbst erst seit einem halben Jahr die Schnürsenkel für unseren Verein schnürte. Sein Name: Alexandre Rodrigues Correia. Als Spielertrainer schickte ihn der Verein zu Trainerlehrgängen, die er stets mit bestandener Prüfung abschloss. Am Ende der Spielzeit stand der 9. Platz zu Buche. Der Bau der Kunstrasenplätze auf der Woog Wiese begann nach Beendigung der Saison.

Zum Start der Saison 2012/13 musste unser Rasenplatz leiden, denn alle Ginnheimer, sowie die Mannschaften des FC Tempo mussten diesen einen Platz für Training und Spiele nutzen, da der Kunstrasen sich erst noch legen musste und daher noch nicht frei gegeben war.Nach der Fertigstellung im Herbst, begann die Zukunft des Vereins. Mit der von Ibrahim Erfiliz trainierten D1 konnte erstmals eine Junioren Mannschaft den Gruppensieg erringen, welcher zur Teilnahme an das Meisterschaftsturnier berechtigt. Auch das in der neuen Woog Arena ausgetragene Turnier verlief siegreich und unsere D1 durfte sich Meister nennen. Die Erste Mannschaft belegte am Ende den 8. Platz.

Durch das neue Ambiente hat sich in Frankfurt herumgesprochen welch phänomenales Trainingsgelände in Ginnheim entstanden war und so kam es, dass sich zur Saison 2013/14 zahlreiche Spieler in Ginnheim anmeldeten, die auf der alten Anlage nie einen Gedanken an Germania 08 Ginnheim verschwendet hätten. So traten in dieser Saison Spieler vom Format z.B. eines Cüneyt Yalcin (TuS Makkabi) oder auch eines Zoran Gavran (Rot-Weiss) im blau-weissen Trikot an um am Ende souverän die Meisterschaft und den damit einhergehenden Aufstieg zu feiern. Als bekannt wurde, dass wir einen kompletten Umbau der Anlage vor uns hatten, musste die Veranstaltung "Tanz in den Mai", den die Batschkapp ausgetragen hatte, ihren Abschied nehmen und die letzte Veranstaltung wurde nochmals ein voller Erfolg für beide Seiten.

Für die WM 2014 konnte man, durch einen externen Veranstalter, ein Zelt aufbauen um in Ginnheim ein Public Viewing zu organisieren. Die Veranstaltung lief gut, das Zelt war stets gut gefüllt und alle hatten ihren Spass.

Im darauf folgendem Spieljahr verpflichtete man mit Andreas Junker einen externen Mann als Trainer, mit dem der Klassenerhalt gesichert werden sollte. Leider stellte sich die Zusammenarbeit als Fehlgriff heraus, denn mit 10 Punkten aus den ersten 8 Partien konnte der Vorstand nicht zufrieden sein und musste einen Schlussstrich ziehen. Alexandre Rodrigues Correia übernahm erneut den Trainer Posten. Wichtige Spieler wie Cüneyt Yalcin verliessen den Verein in der Winterpause. Das wirkte sich allerdings weniger negativ aus, wie vorher befürchtet, denn dümpelte man in der Vorrunde noch auf Platz 15 - 13, spielte man eine sehr gute Rückrunde, in der man den 6. Platz belegte und stand am Ende auf einem ungefährdeten 10. Tabellenplatz. Die Junioren veranstalteten seit langer Zeit wieder einmal eigene Turniere, die bei Spielern, Eltern und Gästen sehr gut ankamen und auf jeden Fall wiederholt werden.

Zur Saison 2015/16 konnte Ralf Müller keinen geringeren als den ehemaligen Trainer der Eintracht Amateure, Manfred Meyer verpflichten. Die Saison lief hervorragend und konnte mit dem 5. Tabellenplatz beendet werden. Die mittlerweile von Ibrahim Erfiliz trainierte SoMa konnte das Finale des Krombacher Kreispokals erreichen, wo sie allerdings mit 1:4 gegen die SpVgg 05 Oberrad unterlag. Eine Woche später durften unsere Senioren feiern, denn die Meisterschaft wurde mit einem 8:2 gegen die SpVgg Kickers 16 errungen. Wieder eine Woche später machte sich Erfiliz unsterblich, denn er errang mit den B1-Junioren ebenfalls die Meisterschaft. Vor ca. 150 Zuschauern genügte unseren Junioren ein Unentschieden beim direkten Konkurenten, dem FC Union Niederrad 07. Union ging in der 72. Minute in Führung, doch unter lautem Jubel gelang Pascal Braune, im direkten Gegenzug per Kopf der Ausgleich und somit die wahrlich verdiente Meisterschaft. Ibrahim Erfiliz ist somit der erfolgreichste Trainer in der derzeit 108 jährigen Geschichte des FC Germania 08 Ginnheim, mit 3 Meisterschaften und einem Pokalfinale. Überhaupt ist es die erfolgreichste Saison in den Annalen des Vereins, mit einer Vize Meisterschaft sowie Pokal Halbfinale der C1-Junioren, Meisterschaft der B1-Junioren, Pokalfinale und Meisterschaft der SoMa. Die Mitgliederzahlen belaufen sich mittlerweile auf mehr als 300 mit weiter steigenden Anmeldungen.

Auch in diesem Jahr, 2016, werden wir Euch mit bewegten Bildern unterhalten. Auf unserem Youtube Kanal (https://www.youtube.com/user/GermaniaPress), der mittlerweile mehr als 100 Abonenten vorweisen kann, werden wir die 500 veröffentlichten Videos, zu Spielen von den C-Junioren bis hin zur SoMa, überschreiten und hoffen Ihr seid auch weiterhin dabei, wenn es heisst...

...2...3...4... Germaaaniiia

Der Vorstand möchte sich hier, an dieser Stelle, bei allen Sponsoren, Helfern, Unterstützern und Entscheidungsträgern von Stadt und Politik recht herzlich bedanken.